Aktuelles

  • Polizeikommissar-Anwärter darf nicht wegen seiner HIV-Infektion abgelehnt werden

    Ein Bewerber für den Vorbereitungsdienst bei der niedersächsischen Landespolizei darf nicht aufgrund seiner – erfolgreich behandelten – HIV-Infektion als untauglich abgelehnt werden, so das Verwaltungsgericht Hannover.

    Die Entscheidung fiel nach einer mündlichen Verhandlung am 18. Juli.

    Das Gericht folgte dem wissenschaftlichen Gutachten eines international renommierten HIV-Experten.

  • Checkliste Reha

    Neue Checkliste und Infoblatt zur medizinischen Rehabilitation für Menschen mit HIV

    2017 hat die Deutsche AIDS-Hilfe im Rahmen einer Themenwerkstatt „Reha, wir kommen!“ Menschen mit HIV zu ihren Erfahrungen während medizinischer Re­habilitationsmaßnahmen befragt.

    Ein wichtiges Ergebnis der Befragung war: Die Mehrheit der Menschen mit HIV nimmt eine Reha- Maßnahme wegen psychischer oder psychosomatischer Be­schwerden in Anspruch. Aber nicht alle Kliniken gehen vorurteilsfrei mit der HIV-Infektion um. Um das richtige Angebot zu finden und die medizinische Reha optimal nutzen zu können, sollten alle Interessierten selbst aktiv werden.

  • Waagschale in einem Gerichtssaal

    Datenschutz ist Diskriminierungsschutz

    Beim Arbeitgeber zwangsgeoutet

    Gesundheitsbezogene Daten wie der HIV-Status sind besonders geschützt und dürfen nicht ohne Einwilligung weitergegeben werden. Das dachte auch Frank W. – bis sein Arbeitgeber per Fax von seinem positiven HIV-Status erfuhr.

  • #wissenverdoppeln auf allen Kanälen

    HIV ist unter Therapie selbst beim Sex nicht übertragbar: Diese Botschaft will die Kampagne #wissenverdoppeln der Deutschen AIDS-Hilfe in die Öffentlichkeit tragen, bis alle es wissen. Seit dem Kampagnenstart am 28. November 2018 konnten schon mehrere Millionen Menschen in Deutschland erreicht werden.

  • vortragende Person am pult

    „Antidiskriminierungsarbeit ist aktuell dringlicher denn je“

    Auch heute noch erleben Menschen mit HIV Diskriminierungen, beispielsweise im Beruf oder im Gesundheitswesen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren und die Situation damit für sich und auch für andere zu verbessern. Viele Aidshilfen bieten deshalb bereits konkrete fachliche Beratung und Unterstützung an. Die vom DAH-Facharbeitskreis Antidiskriminierungsarbeit formulierten Qualitätsstandards wollen Aidshilfen dabei unterstützen, einen Fahrplan für die eigene Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln.

  • sechs Menschen sitzen auf einem Podium

    Bis zum Jahr 2020 soll niemand mehr an Aids erkranken müssen

    Das Projekt „HIV ist eine Möglichkeit” der Aids-Hilfe Saar startete erfolgreich mit einer Fachtagung für Ärzt_innen

    Immer noch erkranken in Deutschland jährlich mehr als 1.000 Menschen an Aids. Dabei verfügen wir über hoch wirksame Medikamente, die zuverlässig verhindern können, dass Menschen, die mit dem Immunschwächevirus HIV infiziert sind, an Aids erkranken. Heute erkranken Menschen nur noch dann an Aids, wenn sie jahrelang infiziert sind, ohne es zu wissen.