Wir und unsere Partner_innen

„positive stimmen 2.0“ ist ein Kooperationsprojekt der „Deutschen Aidshilfe“ (DAH) und des „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ (IDZ) im Rahmen des internationalen „People living with HIV/Aids Stigma Index“ Projekts. Zudem kooperieren wir eng mit den Netzwerken und anderen Organisationen der Selbsthilfe von Menschen, die mit HIV leben und den Aidshilfen und Projekten vor Ort.

Die DAH

Die Deutsche Aidshilfe (DAH) ist der Dachverband von rund 130 Organisationen und Einrichtungen in Deutschland. Mit verschiedenen Aufklärungskampagnen spricht sie gezielt die gesellschaftlichen Gruppen an, die von HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen besonders bedroht sind. Sie vertritt die Interessen von Menschen mit HIV/Aids in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Politik, Wissenschaft und medizinischer Forschung. Die erste Erhebung „positive stimmen“ 2012  zu HIV-bezogener Stigmatisierung ist ein Meilenstein der Antidiskriminierungsarbeit der DAH. Hieran will „positive stimmen 2.0“ anknüpfen. Die DAH ist im Rahmen des Projekts schwerpunktmäßig für die peer-to-peer-Umfrage und die Einbindung der Communities verantwortlich.

Das IDZ

Logo IDZ

„positive Stimmen 2.0“ ist ein Kooperationsprojekt der Deutschen Aidshilfe und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit (IDZ). Das IDZ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Bei „positive Stimmen 2.0“ werden durch das IDZ Fragestellungen aus der Peer-to-Peer Umfrage vertieft bzw. fehlende Fragestellungen ergänzt. Dies wird in Form einer wissenschaftlichen Studie umgesetzt, die Daten einer quantitativen Onlinebefragung und qualitativer Fokusgruppeninterviews kombiniert. Das IDZ zeichnet schwerpunktmäßig wissenschaftlich für das Gesamtprojekt verantwortlich.

Internationale Partner_innen

„positive stimmen 2.0“ ist Teil des internationalen PEOPLE LIVING WITH HIV (PLWHA)-Stigma-Index Projekts, das weltweit Menschen mit HIV zu ihren Diskriminierungserfahrungen befragt. Der PLWHA-Stigma-Index wurde ab 2008 in inzwischen über 100 Ländern weltweit durchgeführt. 10 Jahre später wurde er durch eine erweiterte und aktualisierte Version 2.0 ersetzt. Unter dem Motto „Der Prozess mit dem Stigma Index zu arbeiten, ist genauso wichtig wie das Ergebnis“ ist dieses Projekt von und für Menschen mit HIV entwickelt. Die Initiatoren des Stigma Index sind das Global Network of People Living with HIV (GNP+), das International Community of Women Living with HIV/AIDS (ICW) und UNAIDS. Von ihnen ist der Fragebogen erarbeitet worden, der in allen Partnerländern zur Grundlage für die Peer-To-Peer Umfrage dient.

Mehr Infos und Projektergebisse anderer Länder gibt es auf der Projektwebseite www.stigmaindex.org.